Zugegeben, es ist sicherlich kein schönes Thema, aber dennoch eines, was viele Menschen hin und wieder mal beschäftigt. Die Rede ist von Warzen. Jeder Mensch hat in seinem Leben sicherlich schon einmal die Bekanntschaft mit diesen Hauterscheinungen gemacht. Doch wobei handelt es sich hier eigentlich?

Was sind Warzen und wie entstehen sie?

Sie gehören wohl zu den unangenehmsten Hauterscheinungen. Sie sind scharf begrenzte und gutartige Hautwucherungen mit unterschiedlichen Formen. Meist haben Warzen eine raue und schuppige Oberfläche. Sie werden durch einen ansteckenden Virus mit dem Namen Humanes Papilloma hervorgerufen. Die Abkürzung des Virus lautet HPV. Von diesem Virus sind mehr als 100 Urtypen bekannt. All diese Viren können dann Warzen an der Haut oder den Schleimhäuten entstehen lassen. Mediziner haben herausgefunden, dass manche der Urtypen auch für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind.
Warzen werden danach unterschieden, wie sie aussehen und wo genau sie auftreten. Hervorgerufen durch den Urtyp des Virus können diese an unterschiedlichen Hautregionen auftreten. Gewöhnliche Warze werden auch Verrucae vulgares genannt und treten meist an Händen und Füßen auf. Dies ist besonders der Fall bei Kindern und Jugendlichen. Erwachsene sind in der Regel seltener betroffen. Diese Form der Warzen ist die häufigste und ist eigentlich immer sehr harmlos. Für die Betroffenen können diese Warzen sehr lästig werden.
Eine andere Form der Warzen sind die Genitalwarzen. Diese sind sehr ansteckend und werden durch den Geschlechtsverkehr übertragen.
Die Dellwarzen gehören nicht zu den Warzen. Denn diese werden von anderen Viren verursacht. Zudem sehen sie auch ganz anders aus. In der Regel sind diese ein bis fünf Millimeter groß, hellrot und perlähnlich. Dellwarzen mit größeren Knötchen haben eine zentrale Delle. Von dieser stammt auch die Bezeichnung Dellwarze oder Mollusca contagiosaWarzen

Wie können sie entstehen?

Durch kleine Verletzungen können die Warzenviren in die obere Hautschicht gelangen. Aber auch zum Beispiel durch die Rasur, den Geschlechtsverkehr oder den Besuch des Schwimmbades können Warzen entstehen. Manche Berufsgruppen sind auch stark gefährdet, häufiger an Warzen zu leiden. So wie etwa Schlachter oder Fischputzer.
Man bemerkt die Krankheit nicht sofort. Denn erst sechs Wochen oder manchmal auch erst einige Monate nach der Infektion bildet sich die unschöne Wucherung, infolge dessen, dass sich Eintrittsstelle verdickt und verhornt hat.
Nun vermehren sich die Viren in den infizierten Hautzellen. Diese werden dann an der Oberfläche wieder freigesetzt. So kann es zum Beispiel beim Berühren oder auch beim indirekten Kontakt mit den Hautschuppen, wie etwa beim Barfußgehen, zu einer Ansteckung kommen. Aber auch über Handtücher kann man sich damit anstecken.
Jeder Mensch ist in Bezug auf die Empfänglichkeit anders veranlagt. Es gibt jedoch einige begünstigende Faktoren.
Dazu zählen unter anderem:

  • schlecht durchblutete, kalte oder schwitzende Hände und Füße
  • durch Wasser aufgeweichte Haut
  • Kinder sind besonders gefährdet, denn sie haben noch keinen natürlichen Immunschutz gegen die Viren. Den erhalten sie erst, wenn sie sich einmal angesteckt haben.
  • Personen mit Neigung zu Neurodermitis und unspezifischen Ekzemen. Dies liegt an dem starken Juckreiz.
  • Personen mit einer Immunschwäche, zum Beispiel HIV-Infizierte, Krebs-Patienten, Diabetiker, Raucher und ältere Menschen.

In unserem Kosmetikstudio können wir Sie auch in Bezug auf störende Warzen beraten.