Den wohl bekanntesten Leberfleck trug Marilyn Monroe in ihrem bezaubernden Gesicht. Aber auch dem Model Cindy Crawford verhalf der kleine braune Punkt oberhalb des Mundes zu mehr Ruhm und Reichtum.

Leider ist jedoch nicht jeder mit den eigenen Leberflecken so zufrieden, wie die genannten Berühmtheiten.

Leberflecken

Was ist ein Leberfleck?

Ein Leberfleck hat viele Namen. So werden diese kleinen gutartigen Wucherungen, die aus Pigment bildenden Zellen der Haut bestehen, auch als Muttermal oder Pfefferfleck bezeichnet. Der Fachausdruck für einen Leberfleck lautet jedoch Pigmentnävus.
Der Begriff Muttermal, der den fachlichen Namen Nävus trägt, bezeichnet alle Arten der gutartigen Wucherungen der Haut. Dabei kann ein Nävus mitunter aus roten Blutgefäßzellen, gelben Talgdrüsenzellen oder auch aus anderen Zellen aufgebaut sein. Ein Nävus muss demzufolge nicht immer braun gefärbt sein.
Fakt ist jedoch Leberflecken oder auch Muttermale zählen zu den am häufigsten vorkommenden Geschwülsten der Haut. Und jeder Mensch weist einen oder auch mehrere Leberflecken oder Muttermale auf.
In den meisten Fällen sind die Leberflecke jedoch harmlos und stören nur das ästhetische Schönheitsbild.
Aber auch die Entfernung der Leberflecke aus einem kosmetischen Grund sollte unter strengen Voraussetzungen erfolgen. Außerdem sollte ein Besuch des Hautarztes der Behandlung vorhergehen.
Selten können Leberflecken oder Muttermale aber auch auf eine Erkrankung der Haut hinweisen.

 Sind Leberflecken gefährlich?

Meistens sind die kleinen Punkte auf der Haut, auch Leberflecken genannt, eher harmlos. Aber leider ist das nicht immer so. Und so kann es auch durchaus sein, dass sich hinter einem Leberfleck auch ein Hautkrebs versteckt.
Bei einem Leberfleck handelt es sich um eine pigmentierte Fehlbildung der Haut. Leberflecken sind in meisten Fällen von einer bräunlichen Farbe und finden sich an den unterschiedlichsten Körperstellen wieder. Im Alter kann die Anzahl der Leberflecke zunehmen.
Sollten sich die Farbe, die Größe und auch die Form der Leberflecke verändern, sollte umgehend ein Hautarzt aufgesucht werden. Denn dann es kann es sein, dass sich hinter dem Leberfleck ein Hautkrebs der bösartigen Art verbirgt.
Werden Leberflecken gründlich untersucht, gilt die ABCDE-Regel. Dabei wird untersucht, oder der Leberfleck eine gleichmäßige Form hat, also Asymmetrie für A. Weiterhin wird untersucht, ob der Leberfleck ausgefranste Ränder aufweist. Das B steht in diesem Fall für Begrenzung.
Der Leberfleck wird dann auch noch auf die ungleichmäßige Pigmentierung, C = Colour, einem größeren Durchmesser von mehr als fünf Millimeter, D= Durchmesser und auf Vorwölbungen und Ertastbarkeit, E=Erhabenheit, untersucht.
Aber auch wenn ein Leberfleck juckt oder blutet, sollte umgehend ein Dermatologe aufgesucht werden.
Meistens treten Basaliome und Palettenepithelkarzinome auf. Diese wachsen nur lokal und durch ein rechtzeitiges Entfernen können die betroffenen Hautpartien behandelt werden. Durch eine Gewebeanalyse kann festgestellt werden ob sich bei dem entfernten Gewebe, um gutartige oder doch eher bösartige Entfernungen handelt.
Einer der aggressiven Tumore ist das maligne Melanom. Die größte Gefahr bei diesem Tumor liegt darin, dass er unbemerkt und demzufolge auch unbehandelt sehr schnell Metastasen in andere Organe oder auch Gewebe bilden kann. Der Leberfleck, der von solch einem Tumor befallen ist, muss durch einen operativen Eingriff entfernt werden.
Wenn die Erkrankung noch nicht allzu tief in das Hautgewebe eingedrungen ist, kann der Eingriff auch ambulant erfolgen. Um festzustellen, ob es sich um einen Hautkrebs oder doch um eine gutartige Hautveränderung handelt, kann erst nach einer Gewebeanalyse festgestellt werden
In unserem Kosmetikstudio beraten wir Sie gerne und klären Sie auch über die verschiedenen Arten der Leberflecke auf.