Friseur-Begriffe

Haar-Lexikon – Fachbegriffe vom Coiffeur erklärt

Was du schon immer von deinem Friseur wissen wolltest – darüber klärt dich das Haar-Lexikon der Züricher Coiffeurs auf. Wenn du dieses Wissen vertiefen und beruflich anwenden willst, bieten dir die Haarexperten der professionellen Coiffeurfachschule eine umfassende praktische und theoretische Ausbildung. Jetzt aber starten wir mit unserem Haar-Lexikon und dem Buchstaben S.

Haar-Lexikon: Buchstabe S

Schuppen: Sie entstehen dadurch, dass die Kopfhaut sich regeneriert und dabei tote Hautschuppen abwirft. Viele davon bleiben in den Haaren hängen. Ein ästhetisches Problem entsteht, wenn sehr viele Schuppen ausfallen und/oder diese sehr groß sind. Versuche es in dem Fall mit einem Anti-Schuppen-Shampoo. Es beruhigt die Kopfhaut und verringert die Schuppenbildung. Falls das nichts hilft, lass dich von den Haar- und Hautexperten im Hair-Beauty-Studio beraten oder wende dich an deinen Haus- bzw. Hautarzt.
Sidecut: Das ist eine asymmetrische Frisur, bei der meist eine Seite rasiert wird – wie auf einem der Fotos. Es gibt aber auch Sidecuts, bei denen beide Seiten kurz rasiert werden. Der Haarschnitt passt zu allen Haarlängen und ermöglicht dir eine kreative Frisurengestaltung.
Silikon: Im Haar-Lexikon geht es weiter mit einem Zusatz, der in einigen Kosmetikprodukten enthalten ist. Er lässt dein Haar glänzen und legt sich wie ein Schutzfilm darüber. Dadurch erscheinen sie zwar gesünder und geschmeidiger, allerdings wirkt dieser Effekt nur an der Oberfläche. Die „Versiegelung“ durch Silikon verhindert, dass Pflegeprodukte ins Haarinnere eindringen können. Zudem beschwert Silikon dein Haar. Deshalb solltest du vorhandene Rückstände mit speziellen Reinigungsshampoos oder einem Haarpeeling entfernen.
Skelettbürste: Diese Kunststoffbürste besteht aus weit auseinander stehenden Borsten. An deren Spitzen befinden sich kleine Kugeln, die deine Kopfhaut schonen. Die Skelettbürste wird meist zum Föhnen von luftigen und fransigen Frisuren verwendet. Sie lässt durch ihre skelettartige Form die warme Luft direkt ans Haar. Wenn du dein Haare mit einer Skelettbürste stylst, erhält dein Haar am Ansatz ein schönes Volumen. Außerdem ist die Bürste ideal zum Entwirren von Locken oder störrischem Haar. Beginne dazu mit dem Kämmen an den Spitzen über die Längen bis hin zum Ansatz.
Haar-Lexikon - Schön von Kopf bis Fuß im Swiss-Beauty-StudioSleek-Look: Er bezeichnet ultraglattes Haar. Es wirkt fast wie gebügelt und aufgrund der glatten Struktur und entsprechender Stylingprodukte entstehen wunderschöne glänzende Lichtreflexe. Wenn du dich selbst stylen willst, dann wasche zuerst dein Haar mit einem Glanzshampoo und föhne es glatt. Verwende zudem ein Schutzspray gegen Hitze. Denn nun kommt noch das Glätteisen zum Einsatz, das du langsam vom Ansatz bis zu den Spitzen ziehst. Lass dich doch gleich komplett stylen: Zuerst beim Coiffeur mit dem eleganten Sleek-Look und später mit dem perfekten Make-up.
Spliss: Damit werden gespaltene Haarspitzen bezeichnet. Diese treten bei häufiger mechanischer Belastung der Haare wie Glätten oder Föhnen oder durch chemische Behandlungen auf. Spliss kannst du mit speziellen Kuren bzw. Fluiden bekämpfen und ihm zudem durch regelmäßiges Nachschneiden vorbeugen.
Nun sind wir auch schon wieder am Ende des Haar-Lexikons angelangt. Vielleicht hast du ja Lust, dich für dein nächstes Styling als Model für die Swiss-Beauty-Academy zur Verfügung zu stellen – zu günstigen Preisen, versteht sich.

ABC der Haare – Wissen rund um Frisuren

ABC der Haare - in der CoiffeurschuleIm ABC der Haare klären dich die Coiffeure vom Züricher Friseursalon über Fachwissen aus dem Friseurhandwerk auf. Auch an der Coiffeurschule sind die Begriffe aus dem ABC der Haare natürlich häufig Thema. So können sich die künftigen Friseure fachgerecht um dich und deine Frisur kümmern.

ABC der Haare: Buchstabe P

Paddle Brush: Diese rechteckige, flache Bürste ist für alle Haarlängen geeignet und in verschiedenen Varianten erhältlich. Verfügt sie über ionisierte Borsten, dann verhindert sie das „elektrische“ Aufladen der Haare. Für ein schnelleres Trocknen des Haares sorgt eine Keramikbeschichtung. Besteht die Bürste aus Holz, wird damit deine Kopfhaut beim Trocknen gleichzeitig angenehm massiert und durchblutet.
Pagenschnitt: Ein Haarschnitt, bei dem die Haare an den Seiten und im Nacken exakt die gleiche Länge besitzen. Die Frisur kannst du mit oder ohne Scheitel tragen. Sie steht dir besonders, wenn du gerades, kräftiges Haar hast. Aber auch mit Wellen oder Naturlocken kannst du einen Pagenkopf tragen.
Painting: Bei der komplexen Färbetechnik werden sehr feine farbliche Akzente in dein Haar eingebracht. Dazu können auch mehrere Farben verwendet werden. Dabei solltest du unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Er sollte sich im ABC der Haare sehr gut auskennen und somit auch diese Färbetechnik beherrschen. Dann entstehen wunderschöne farbliche Leuchtreflexe im Haar, die sehr natürlich wirken.
Passé: Hierbei handelt es sich um eine Haarpartie, die bis zu zwei Zentimeter lang ist.
Pixie: Dieser freche Kurzhaarschnitt ist seit den 1960er Jahren bekannt. Heute hat er ein regelrechtes Comeback erlebt. Die Haare werden auf etwa 5 cm gekürzt und erhalten eine fransige Schnittlinie. Die Ohren liegen frei. Die Nackenpartie wird entweder stufig gestaltet oder anrasiert. Am besten steht dir der Pixie-Cut, wenn du ein schmales Gesicht mit feinen Zügen hast. Dann wirkt dieser Haarschnitt besonders weich und feminin. Vielleicht möchtest du gleich noch das passende Make-up zur Frisur?

ABC der Haare: Buchstabe R

Rinse-off-Kur: Diese wohl bekanntesten Haarkur wird nach dem Haare waschen in die Spitzen und Längen deines Haars einmassiert. Danach wirkt sie mehrere Minuten ein. Die Verwendung am Haaransatz sollte nur vorsichtig erfolgen, da deine Haare ansonsten zu schwer werden. Nach der Einwirkzeit wird das Produkt gründlich ausgespült. Durch eine Rinse-off-Kur wird die Haargesundheit und -qualität langfristig verbessert. Deshalb ist sie besonders für brüchiges, beanspruchtes, gefärbtes oder splissiges Haar geeignet. Du kannst die Rinse-off-Kur aber auch bei normalem Haar zwischendurch anwenden.
Rückpigmentierung: Sie wird angewandt, wenn du die Farbe deiner gefärbten Haare nicht mehr magst.  Natürlich könntest du warten, bis sie herausgewachsen ist. Das kann aber vor allem bei langem Haar recht lange dauern. Die Anwendung sollte vom Fachmann erfolgen. Dabei wird deinem Haar zuerst mit einer Blondiercreme komplett die Farbe entzogen. Dann bekommt das Haar seinen natürlichen Ton zurück, indem es entsprechend gefärbt wird. Auf diese Weise erhältst du sofort deine eigene Haarfarbe zurück.
Jetzt kennst du mithilfe des ABC der Haare wieder einige Begriffe mehr aus dem Friseurhandwerk. Die Fachleute im Hair-Beauty-Studio helfen dir gerne, wenn du noch mehr zum Thema Frisur wissen möchtest.

Das Frisur-Lexikon erklärt Friseur-Fachbegriffe

Heute geht’s weiter mit den Buchstaben D bis F. Wenn du den ersten Teil des Frisur-Lexikon vom Coiffeur-Studio Zürich verpasst hast, schau einfach hier zum Friseur-ABC.

Frisur-Lexikon – Buchstabe D

Dauerwelle: Dabei wird das Haar gezielt für längere Zeit umgeformt. Es entstehen je nach Wunsch krause Locken oder sanfte Wellen.
Detangler: Der Detangler dient dazu, die Haare besser kämmbar und geschmeidiger zu machen. Er wird meist aufs handtuchtrockene Haar gesprüht und dieses dann mit einer Bürste mit sehr weichen Borsten vorsichtig entwirrt. Durch einen Detangler laden sich die Haare zudem nicht mehr so leicht elektrostatisch auf.
Diffusor: Dieser Aufsatz für den Föhn sieht wie eine Haarbürste aus. Du kannst ihn verwenden, um dir Locken oder Wellen zu frisieren.
Dreadlocks: Das sind verfilzte Haarsträhnen die entstehen, wenn du dein Haar natürlich wachsen lässt, ohne es zu kämmen.
Dutt: Die Haare werden am Hinterkopf schneckenförmig zu einem Knoten gewunden und festgesteckt.

Frisur-Lexikon – Buchstabe E

Effillieren: Hierbei werden die Zwischen- und Unterlängen der Haare mit einer Effilierschere oder einem Effiliermesser ausgedünnt, so dass die Frisur mehr Volumen erhält. Dickes Haar fällt dadurch fransiger und weicher, dünnes Haar erhält einen Stützeffekt.
Emo-Frisur: Sie ist bunt und auffällig, sehr kontrastreich und besteht aus verschiedenen Farben und Schnittformen. Eine Emo-Frisur fällt auf und zeichnet sich besonders durch Individualität aus.
Extensions: Das ist das englische Wort für Haarverlängerung. Dabei werden lange Haarsträhnen ins Naturhaar eingebracht – entweder langfristig oder abnehmbar – und das Haar wirkt länger.

Frisur-Lexikon – Buchstabe F

Farbconditioner: Er wird bei coloriertem Haar angewandt, damit der Farbton lange intensiv und leuchtend bleibt. Der Farbconditioner wird nach dem Haare waschen ins feuchte Haar einmassiert, macht es strahlender und leichter kämmbar.
Fassonschnitt: Dabei werden die Haare im Nacken und im Ohrenbereich entlang des Haarwuchses geschnitten.
Frisur-LexikonFoliensträhnen: Mit dieser Technik können die Strähnen sehr genau platziert werden. Die Haare werden mit Farbe versehen, in Folie gepackt und damit farbige Highlights ins Haar gegeben. Werden die Strähnen sehr fein gesetzt, entsteht eine optische Verschmelzung mit der Grundfarbe. Mit Foliensträhnen können aber auch auffällige Akzente mit farblichem Kontrast gesetzt werden.
Fönlotion: Die Lotion bzw. das Spray wird auf dem nassen Haar verteilt. Sie soll vor allem die empfindlichen Spitzen und die Haaransätze vor Haarbruch oder anderen typischen Schäden, die beim Fönen entstehen können, schützen.
Fönwelle: Dabei werden einzelne Strähnen des nassen Haares mit einer Rundbürste geföhnt, so dass mehr oder wenige sanfte Wellen entstehen – entweder im ganzen Haar oder nur an den Spitzen.
Französischer Zopf: Dieser eng anliegende, geflochtene Zopf wird aus drei Haarsträngen geflochten. Er wird auch „Bauernzopf“ genannt.
Freihandtechnik: Hierbei wird die Farbe vom Friseur frei Hand mit Kamm, Pinsel oder Spezialbürste aufs Haar aufgetragen bzw. „gemalt“.
Frisiercreme: Sie verleiht dem Haar feuchten Glanz und mehr Festigkeit und kann auch für den Wet Look verwendet werden.
Bald erklären wir mit unserem Frisur-Lexikon weitere Begriffe aus dem Friseurhandwerk. Gerne kannst du auch die Experten im Hair-Beauty-Studio mit Fragen „löchern“ – wir freuen uns auf dich.

Friseur-ABC: Fachbegriffe kurz erklärt

Was ist eigentlich Alopezie? Und was passiert bei einer Coloration? Wenn du das und mehr schon immer wissen wolltest, bist du hier genau richtig. Die Experten des Coiffeurs Zürich erklären dir im Friseur-ABC die wichtigsten Begriffe aus dem Friseurhandwerk. Wir beginnen heute mit den Buchstaben A bis C.

Friseur-ABC – Buchstabe A

 Alopezie: Das ist ein anderes Wort für Haarausfall. Wenn über 60 Prozent der Haare ausfallen, wird von Alopezie gesprochen. Unterschieden werden am gesamten Kopf auftretender Haarausfall sowie kreisrunder und genetisch bedingter Haarausfall. Die verschiedenen Formen können mit Medikamenten behandelt werden.
American Colors: Einzelne Strähnen werden in verschiedenen Farben und Techniken gefärbt.
Anti-Frizz: Haarprodukte, die krauses und widerspenstiges glätten sollen, indem Öle die Schuppenschicht des Haares ummanteln und Wasser abweisen.
Aufhellung: Dabei wird die Ausgangsfarbe um etwa zwei Nuancen aufgehellt, beispielsweise von Mittelblond zu Hellblond. Dies geschieht, indem das haareigene Melanin mit Hilfe von Wasserstoffperoxid zerstört wird. Eine Aufhellung ist stets dauerhaft und du musst sie herauswachsen lassen.

Friseur-ABC – Buchstabe B

Bad Hair Day: Wenn deine Haare einen schlechten Tag haben und deine Frisur einfach nicht halten will.
Banane: Klassische Hochstreckfrisur für schulterlanges bis langes Haar.
Beehive: Eine Frisur, die vor allem in den 60ern modern war. Beehive heißt auf Deutsch Bienenstock. Dank Amy Winhouse kam der Beehive für einige Zeit wieder in Mode.
Blondieren: Ein besonders starkes Aufhellen der Haare, bei dem die Haarstruktur teilweise sehr stark beansprucht wird.

Friseur-ABC – Buchstabe C

Friseur-ABCCasual Hair: Frisur, die natürlich und leicht zerzaust, wild und verspielt ist und gleichzeitig hübsch und leicht verwegen aussieht. Meist ist sie mit leichten Wellen oder Locken und mit einem leicht strähnigen Look verbunden.
Chignon: Elegante Steckfrisur, bei der das Haar im Nacken zu einem Knoten gebunden wird – das ist die edle, klassische Variante. Die modernere Version wird höher gesteckt. Das Haar kann bei einem Chignon streng nach hinten gekämmt oder lockerer gebunden werden mit einigen heraushängenden Strähnchen.
 Coloration: Ist das dauerhafte Färben der Haare. Die Farbe lässt sich nicht auswaschen, sondern muss langsam herauswachsen. Dabei wird das Haar relativ stark belastet, da die Haarstruktur aufgeraut wird, damit die chemischen Mittel tief ins Haar eindringen können. So behandelte Haare benötigen eine intensive Pflege.
Conditioner: Haarspülung, die ins Haar einmassiert und danach wird gründlich ausgespült wird und die Struktur und Kämmbarkeit des Haares verbessern soll.
Climazon: Moderne Wärme- bzw. Trockenhaube. Sie wird bei Strähnchen, Haarfarben und Dauerwelle eingesetzt und soll deren Einwirkzeit mittels Infrarotwärme verkürzen. Der Climazon kann auch zum schonenden Trocknen der Haare benutzt werden.
Cornrows: Ist eine Frisur, die aus der Szene afrikanisch-stämmiger Musiker stammt. Cornrows heißt übersetzt „Maisreihen“. Dabei werden dünne Zöpfe geflochten, die eng am Kopf anliegen.
In Kürze geht es weiter mit unserem Friseur-ABC. Wenn du jetzt schon Fragen hast, erhältst du im Hair-Beauty-Studio fachmännische und individuelle Beratung. Wir freuen uns auf dich.

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